Brandaktuell und Altpapier.

"Ich denke an Gestern, träume von Morgen und lebe im Jetzt!"

31.Oktober 2011

7 Milliarden Menschen?
Und wie soll das weitergehen?

 

Eine nette aufschlussreiche Seite von dem United Nations Population Fund!

 

http://www.unfpa.org/public/

 

 

07.November 2011

Die Themenwoche "Zeit für Gerechtigkeit" der Friedrich-Ebert-Stiftung beginnt!

Wer hingehen kann, sollte es tun!

http://www.fes.de/gerechtigkeitswoche/

30.November 2011

Ich bin aktiv. Du auch?

 

Wien versprüht eine angenehme Welle des Aktivismus.

Alle Menschen, die ich kenne(n lerne) sind aktiv - sowohl politisch, als auch menschenrechtlich und ökologisch.

 

Während des Studiums und den verschiedenen Themen in der Internationalen Entwicklung komme ich also gleich auf mehrere Themen zu sprechen.

 

1. Yasuní – Ecuador

Nach einem Jahr im schönen Ecuador möchte ich mich selbstverständlich FÜR den Erhalt des Yasuní-Regenwaldes aussprechen. Dass Senor Präsidente Correa den Erhalt nur Sichern kann, indem er Geld von der UNO fordert, um hässliche Ölförderungen zu vermeiden, ist auf der einen Seite zwar bedauerlich, aber andererseits sollen die Gelder ja auch in die Bildung fließen. „Entwicklungsgelder“ mit nachhaltiger, ökologisch-bedingter Basis sozusagen.

Doch Minister Dirk Niebel zögert diese Maßnahmen hinaus, will als Geberland kein Geld sponsern. Im online-Artikel auf der Taz.de heißt es "Wir werden die Einzahlung in den Treuhandfonds für die ITT-Initiative nicht in Betracht ziehen." (Niebel) Man befürchte eine "Präzedenzwirkung im Hinblick auf Kompensationsforderungen der erdölproduzierenden Länder in den Klimaverhandlungen".

Wichtig ist also wieder Initiative zu zeigen, damit wir beim Klimagipfel in Rio 2012 nicht mit traurigen Gesichtern dem Yasuní-Regenwald hinterherweinen müssen. Ecuador ist nämlich nicht so weit weg, wie IHR denkt!

Den Taz-Artikel zum Nachlesen : http://www.taz.de/!58463/

Und die Aktion selbst zum Mitmachen : http://www.avaaz.org/de/rettet_yasuni/?rc=fb&pv=15

 

2. Abschaffung des Internationalen Entwicklungs-Bachelors der Universität Wien

Was mir ebenfalls besonders auf dem Herzen liegt : Mein Studium natürlich! Der Studiengang der Internationalen Entwicklung soll nämlich abgeschafft werden. Und wir Studenten der IE setzen uns natürlich dagegen zur Wehr. Momentan werden Protestfrühstücks vor dem Rektorat in der Uni veranstalten, Zeitungsartikel verfasst, Flyer verteilt und zur Anteilnahme und Mobilisierung aufgerufen (viele Infos gibt es auf der Seite der Basisgruppe Ie : http://ie.bagru.at/). Denn wir wollen nicht alleine dastehen mit der Forderung, dass das Studium bleiben muss. Aber ich machs kurz; das Rektorat hat wegen „Kostengründen“ beschlossen, den Bachelor Internationale Entwicklung abzuschaffen. Da der Master ebenfalls sehr fragwürdig ist, sind wir als Studenten natürlich stinksauer. Vor allem ist das eine leichtfertige Ausrede. Unser Studium ist mit eines der günstigsten Studiengänge der Universität Wien (s.u.), wir teilen uns die Hörsäle mit den Disziplinen der Politik, Soziologie und der Afrikanistik und die meisten der Professoren sind vorübergehende Lehrkräfte. Außerdem halten wir wenig von der üblichen Wirtschaft, vom kapitalistischen System und sind im Studium auf den Spuren nach Alternativen. Das ist dem Rektorat viel zu riskant, hat ja eh auch keinen Nutzen. Fakt ist, dass wir Ihnen zu kritisch denken. Jedenfalls brauchen wir Hilfe und wir wissen noch nicht so genau, wie wir das anstellen sollen, aber mit billigen Protesten ist es eben nicht (mehr) getan. Im Übrigen gibt es den Studiengang seit 10 Jahren und er hat seit 8 Jahren Probleme, sich durchzusetzen. Und dabei ist der so gut! Wir haben Politik, Soziologie, Geschichte und Ökonomie als Disziplinen IN DEM STUDIUM und lernen eben über Entwicklungspolitik, -theorien, alternative Ansätze usw. Das sind Dinge, die alle etwas angehen sollten.

Fakten dazu (aus einer Email der W-IE-derstandsgruppe entnommen) :

„Anzahl der Studierende: ungefähr 2,800. davon 1,700 Bachelors und 1,000-1,2000 Diplomstudent_innen. Dieses Jahr haben wir 629 neue Bachelorstudent_innen. Es gab bisher 386 Diplom-Absolvent_innen.
IE hat 262 Lehrstunden (absurd wenig!) mit 2,800 studierenden.
IE hat noch dazu nur 2 administrativen Arbeiter_innen und 4 Professuren und eine Stiftungsprofessur. Alle anderen sind Lektor_innen, mit Kettenverträgen. Das bedeutet, dass ihnen weniger bezahlt wird und sie immer nur für ein halbes Jahr angestellt werden.
De Facto sind wir also ein billiges Studium!
Warum wird der Bachelor gekürzt?
Offizieller Grund: Geld
Inoffizieller Grund:
1) Die konservativen Kräfte (wie Rektor Winkler und Engels) der Uni können nichts mit kritischer Entwicklungsforschung anfangen. Wir sind für sie zu¨links, anarchisch¨. Die heterodoxe (kritische) Ökonomie wird beispielsweise auch als absurd angesehen und nicht gefördert.
2) Viele halten nichts von Transdisziplinaritaet. Sie glauben das wir Disziplinlos sind und halten das für sinnlos. Damit wird uns Qualität abgesprochen.

Es gibt in den meisten renommierten Unis, vor allem in England und der USA, Development studies als Grundstudium. Sie sind aber eher ökonomisch ausgerichtet, im Gegensatz zu unserer global-geschichtlichen Ausrichtung. Wir sind also wirklich einzigartig!
Falls der Rektor erfolgreich ist, dann wäre das tatsächlich das erste Bachelor-Studium, das abgeschafft wird!“

Ein Artikel, der im österreichischen Standard veröffentlicht wurde (von zwei IE-Studentinnen) unten zum Download!

 

3. Zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember

Die WinÖ (Weltwärtsler_innen in Österreich, nähere Erläuterung weiter unten) verteilt in Kooperation mit dem Verein heartbeats e.V. am 1.Dezember eine Flyerverteilaktion, um wieder auf das wichtige Thema AIDS/HIV aufmerksam zu machen, vor allem auch, weil es auch ein aktuelles Thema in Österreich ist. Täglich gibt es ein bis zwei diagnostizierte Neuinfektionen hier und zu den meisten HIV-Infektionen kommt es beim heterosexuellen Geschlechtsverkehr.

Bessere Informationen und Fotos gibt es in Kürze hier (leider nur für Facebook-User zu Öffnen) :

Die Aktion : http://www.facebook.com/events/227573163974664/

Die Heartbeats e.V. Seite : http://www.heartbeats-ev.de/

 

4. Zugvögel – Aves de paso – weltwärts mal andersrum

Der gemeinnützige Verein Zugvögel e.V. stellt die gängige Praxis auf dem Freiwilligenmarkt auf den Kopf und sammelt Geld um mehr Freiwillige nach Deutschland zu bringen, weil es den wenigsten möglich ist. Die Initiative schickt momentan Ecuadorianer_innen nach Deutschland.

Zum Verfolgen, Staunen und Spenden : http://zugvoegel.org/

Da ich in Wien eine nette Gruppe von aktiven Weltwärtsler_innen (in Deutschland nennen sich diese Weltwärts-Gruppen WinD, also Weltwärts in Deutschland, die WinD Wien heißt eigentlich WinÖ) gefunden habe, die extrem gute Aktionen auf die Beine stellt, möchte ich an dieser Stelle kurz erwähnen, dass die WinÖ eine Spendenaktion in der Uni plant, bei der Waffeln geboten und Spenden erboten werden. Ich hoffe sehr, dass wir die Zugvögel damit ein bisschen unterstützen können!

 

5. Vom 30.11. bis 10.12. ist Internationale Filmfestival der Menschenrechte!

„ein filmisches Plädoyer für Menschenwürde und gegen Menschenrechtsverletzungen“

„[…] sind diese Filme ein Aufruf zu handeln, sie sprengen Grenzen, in dem sie ein Wissen in die Welt tragen, das zumindest langfristig zu Veränderungen führen wird. Sie können unser Verständnis und Bewusstsein für die Welt erweitern und den Handlungsbedarf in unserem eigenen Umfeld entdecken lassen.“

Bei Interesse für Filme etc. kann das hier recherchiert werden : www.thishumanworld.com

 

So, das war es wohl erst einmal von meiner Seite. Demnächst dann mehr, ich bin schon am Suchen von neuen Themen, Seiten und Aktionen, die interessant sein könnten (was mit meiner momentanen Internetsituation und Lernsituation nicht ganz so einfach ist).

Werdet aktiv, seid aktiv, bleibt aktiv.

 

Liebe Grüße aus Wien,

Euer Zebra

Artikel aus dem österreichischen Standard zur Abschaffung des Bachelors!
Bitte lesen!
DSCI0315.JPG.jpg
JPG Bild 3.7 MB

01. Dezember 2011

Heute ist Weltaids Tag. Die Mitglieder der Weltwärst-Gruppe in Österreich haben sich deshalb mit Flyern und Kondomen ausgestattet, um in den Strassen ebendiese zu verteilen. Es war ein interessanter Tag, der von vielen mit Interesse, von einigen mit Überraschung oder von anderen auch mit einiger Konsternierung bereichert wurde. Es hat viel Spaß gemacht und gezeigt, dass es immer noch oder gerade jetzt und hier, darüber zu reden. 

Bleibt wachsam!

08. Dezember 2011

Ich möchte euch heute eine mir ungemein nützliche und interessante Seite vorstellen.

Das Lexikon der Nachhaltigkeit.

 

Dort findet man von A - Aalborg Charta, Abkommen und Agenda 21

bis Z - Ziele, Zukunftschancen, Zypern sämtliche Informationen und Artikel zum Thema Nachhaltigkeit.

 

Es lohnt sich, ein bisschen zu schmökern!

Liebe Grüße und hier der Link : http://www.nachhaltigkeit.info

 

PS. Ich selbst bin wegen der anstehenden Konferenz in Rio 2012 darauf gekommen... un jetzt lese ich über den Brandt-Report! Nur so als Anregung ;)

11. Dezember 2011

Über die Klimakonferenz in Durban.

Meine Frage : Wenn sowieso Gelder in den globalen Süden fließen zur Klimarettung, warum dann nicht auch den Regenwald in Yasuní fördern???!!!

 

http://taz.de/t10/Klimakonferenz-in-Durban/!83494/

 

Hier dann noch ein kurzer Beitrag zu dem "Grünen Klimafonds", der zuständig sein soll für die Klimagelder.


http://taz.de/t181/Klimakonferenz-in-Durban/!83383/

 

Eine zweite Sache noch :

Weil wir diesen Sonntag wieder einmal über die Sinnfrage des Weltwärts-Programmes diskutiert haben und wir immer vor der Frage stehen, wie wir uns daran beteiligen können, das zu retten, was wir für sinnvoll halten, möchte ich kurz eine Seite vorschlagen : http://weltwaerts.bewusstsein-schaffen.eu/index.html

Diese setzt sich für die Rettung des Programmes ein.

 

Liebe Grüße und einen schönen 3. Advent.

 

15. Dezember 2011

VOM HÖRSAAL AUF DIE STRASSE.

 

Ich komme noch einmal zurück auf das Thema "Abschaffung des Bachelors für Internationale Entwicklung". Mein Studium. Und das von 2800 anderen Student*innen.

 

Heute hat nach wöchtentlichen "Frühstücksprotesten" und etlichen wIEderstandsmobilisierungen und Protest-AG-Treffen der IE-Aktions-Tag statt gefunden.

 

FRIEDLICH und FREUNDLICH wollten wir nicht nur noch einmal zum gemeinsamen Nachdenken über die Rettung der IE aufrufen, sondern auch mit einer Demonstration in den Wiener Straßen bis zum Rektorat in der Hauptuniversität auf unsere prekäre Lage aufmerksam machen.

(Der österreichische Standard berichtet : http://derstandard.at/1323916525779/Uni-Wien-Studenten-demonstrieren-fuer-Beibehaltung-des-IE-Bachelorstudiums)

Mit verschiedenen Workshops (von Studienrecht, über Argumentationsweisen, bis zu Vergleichen zu den Student*innen-Protesten in Chile war alles dabei) haben wir uns also einmal mehr mit unserem Studienfach und dessen Notwendigkeit beschäftigt.

Die Wirkung auf der Straße war positiv, die Reaktion vor dem Rektorat gleich Null.

Dabei möchten wir unser Studium einfach nicht verlieren.
Die IE ist ein fortschrittliches Studium, da es mehrere Disziplinen miteinander vereint und so eine vielschichtige Perspektivität erreicht und fähig ist die multiplen globalen Schwierigkeiten kritisch zu hinterfragen und effektiv nach einer Lösung zu suchen (BSP. wo vier Forscher aus verschiedenen Disziplinen sich nicht einig werden KÖNNEN, hat ein IE-Student durch seine transdisziplinäre Forschungsweise die Möglichkeit aus jedem Bereich die schlüssigste Variante zu finden und die Disziplinen miteinander zu verknüpfen). Dass wir so ein breiteres Arbeitsfeld erreichen hat aber noch niemand gemerkt. Es heißt, wir seien nicht verwertbar und würden sowieso arbeitslos werden. Aber was sollen überhaupt die Zweifel an der Verwertbarkeit des Studiums? Und gab es nicht ähnliche Befürchtungen zu Studiengängen wie zb. der Soziologie früher? Und wenn Rektor Heinz Engl in dem Interview mit der Wiener Zeitung (vgl. http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wzbildung/uni_aktuell/401507_Es-gibt-noch-einiges-zu-tun.html ) groß verkünden kann, dass man "zum Beispiel die naturwissenschaftlichen Studien im ersten Semester zusammenführen und erst im zweiten Jahr differenzieren" könnte, wieso kann das dann nicht auf geisteswissenschaftlicher Basis mit sozialkritischem Hintergrund passieren?

Ja, wir sind kritisch. Nicht nur mit globalen Problemen, nicht nur mit lokalen Schwierigkeiten, sondern auch mit unserem eigenen Studium. Und das schon im ersten Semester wohlgemerkt. Danke.


Solidarisiert Euch mit uns, empört Euch für uns!

22.02.2012

Hallo Ihr Lieben,

diesmal ein Tipp für eine Ausstellung.

Ich hab das per Zufall auf der Seite von der Heinrich-Böll-Stiftung gefunden.

 

Die Ausstellung heißt SurVivArt, es geht um ein internationales Kunstprojekt zum Thema "Recht auf das Gute Leben" und wer in Berlin wohnt sollte jetzt noch schnell die Gelegenheit nutzen und sich diese Ausstellung nicht entgehen lassen!

 

Hier geht es zu der Seite des Projekts : http://survivart.boellblog.org/

Und unten noch der Download des Flyers!

 

Die besten Grüße von mir.

SurVivArt eine Ausstellung zum Thema Recht auf gutes Leben
10844.pdf
Adobe Acrobat Dokument 474.5 KB

07.03.2012

Endlich mal gute Nachrichten!
Das UN News Centre hat bekannt gegeben,

dass 89% der Weltbevölkerung Zugang zu

sauberem Trinkwasser hat.

Somit ist eines der Millenium Development

Goals erreicht.

Hier zum Nachlesen! http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=41465&Cr=MDGs&Cr1

Uhrzeit in Quito, Ecuador

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